19.08.2010 - Bürgermeister gemeinsam gegen mehr Fluglärm
Am Mittwoch, dem 18. August 2010 trafen sich die Bürgermeister der von einer möglichen Flugroutenverlegung betroffenen Städte im Rathaus in Hainburg.
An diesem Abstimmungsgespräch über ein gemeinsames Vorgehen gegen den Probebetrieb der Anflugroutenverlegung nahmen Bürgermeisterin Dagmar Nonn-Adams aus Seligenstadt, Bürgermeister Bernhard Bessel aus Hainburg, Bürgermeister Jürgen Hoffmann aus Rodgau, Bürgermeister Peter Jakoby aus Heusenstamm, Bürgermeister Herbert Hunkel aus Neu-Isenburg und Bürgermeister Bernd Roth aus Obertshausen teil.
Die Bürgermeister sprachen sich gemeinsam gegen eine weitere Belastung durch eine Veränderung der Anflugrouten zum Frankfurter Flughafen über ihre Stadtgebiete aus. Sie fordern, dass der Status Quo nicht geändert wird.
Die 6 Kommunen wollen sich von unabhängigen Fachleuten z.B. durch Lärmmessungen beraten lassen und sind auch bereit, notfalls den Klageweg zu beschreiten.
Als wichtige Kernforderung wird verlangt, dass das versprochene absolute Nachtflugverbot von 23.00 Uhr bis 5.00 Uhr umgesetzt wird.
Bürgermeister Roth erklärte dazu, „es kann nicht angehen, dass die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Obertshausen mit noch mehr Lärm belastet werden, denn schon jetzt ist der Lärm der bei Schönwetter tags und nachts in Richtung Osten startenden Flugzeuge kaum noch zu ertragen. Außerdem ist der gleichbleibende Lärm, der von der A 3 ausgeht, für viele Bürger schon jetzt eine große Belastung.“
Bei dem Bürgermeister-Treffen kam man überein, dass die zunächst für Bürgerinnen und Bürger aus Heusenstamm und Obertshausen geplante Informationsveranstaltung am
Donnerstag, dem 16. September 2010 um 19.00 Uhr in Heusenstamm
nun für die Bürger aller betroffenen Städte erweitert wird.
Eine separate Einladung hierzu wird über die Presse noch erfolgen.
